Millward Brown veröf­fent­licht zum elften Mal die Marken­wert­studie BrandZ™ und benennt:

BrandZ - die 100 wertvollsten Marken der Welt

Google ist 2016 die wertvollste Marke der Welt. Das Inter­net­un­ter­nehmen aus Mountain View (Kalifornien) steigert den Markenwert im Vergleich zum Vorjahr um 32% auf 229,2 Mrd. US-Dollar (USD).
Der Markenwert von Vorjah­res­sieger Apple gibt um 8% nach, mit 228,5 Mrd. USD landet der Hard- und Software­her­steller damit knapp geschlagen auf dem zweiten Platz.
Wie im vergan­genen Jahr belegt Microsoft mit einem Markenwert von 121,8 Mrd. USD (+5%) den dritten Platz der Millward Brown Marken­wert­studie BrandZ™.
Auf den Plätzen vier und fünf folgen der Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­konzern AT&T mit einem Wert von 107,4 Mrd. USD (+20%) sowie das soziale Netzwerk Facebook mit 102,6 Mrd. USD (+44%).
Die wachs­tums­stärkste Marke ist Amazon – der Online-Versand­händler steigerte den Markenwert um 59% auf 99 Mrd. USD und belegt damit Rang 7.
Die gesamte Marken­wert­studie BrandZ™ Top 100 sowie weitere Rankings einzelner Branchen und Regionen stehen online zur Verfügung:
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„Der Erfolg von Google gründet auf deutlich erhöhten Werbe­ein­nahmen, prospe­rie­renden Cloud-Services und einer schlüs­sigen Innova­ti­ons­stra­tegie am Puls der Zeit. Insgesamt haben sich die wertvollsten Marken der Welt sehr stabil entwi­ckelt – und damit wirtschaft­lichen Heraus­for­de­rungen wie der Konjunk­tur­schwäche in China eindrucksvoll getrotzt. Gerade Marken wie Google, Amazon oder Facebook, die ihre Innova­tionen in Marken­er­leb­nisse überführen, haben den Bedarf der Konsu­menten getroffen und erheb­liche Wachs­tums­raten erzielt“, so Dr. Bernd Büchner, Geschäfts­führer von Millward Brown in Deutschland, Öster­reich und der Schweiz.

Sieben deutsche und eine öster­rei­chische Marke unter den Top 100

Die wertvollste deutsche – und zugleich auch europäische – Marke ist SAP. Das Software­un­ter­nehmen belegt mit einem Markenwert von 39 Mrd. USD (+2%) Platz 22 im diesjäh­rigen Ranking. SAP wird von den Konsu­menten als sehr innovativ beurteilt. Dieses Image tragen die Walldorfer in der Marken­kom­mu­ni­kation selbst­be­wusst nach außen. Weitere deutsche Unter­nehmen unter den Top 100 sind die Deutsche Telekom (37,7 Mrd. USD, Platz 23), BMW (26,8 Mrd. USD, Platz 33), Mercedes-Benz (22,7 Mrd. USD, Platz 39), DHL (13,2 Mrd. USD, Platz 73), Siemens (12,5 Mrd. USD, Platz 81) sowie Aldi (12,1 Mrd. USD, Platz 87). Aus Öster­reich ist Red Bull (11,7 Mrd. USD, Platz 90) unter den 100 wertvollsten Marken der Welt vertreten.

Die Beklei­dungs­branche hat das stärkste Wachstum

Die Unter­nehmen der Kategorie „Bekleidung“ wachsen um 14% auf insgesamt 114 Mrd. USD. Marken wie Nike (+26%) und Under Armour (Neuein­steiger bei BrandZ™) legen den Fokus mit spezi­ellen Premi­um­linien auf leistungs­starke Produkte. Zugleich integrieren diese Marken technische Innova­tionen in ihre Kleidung oder ergänzen das Marken­er­lebnis mit kosten­losen Apps.

Disruptive Unter­nehmen beschleu­nigen die Wertstei­gerung

Besonders wachs­tums­starke Branchen haben vor allem von zwei Entwick­lungen profi­tiert: Erstens von Disruptoren, die etablierte Unter­nehmen mit neuar­tigen Techno­logien, Produkten und Dienst­leis­tungen aus dem Markt drängen. Und zweitens von Unter­nehmen, die ihre Angebote erfolg­reich auf Trends ausge­richtet haben. So geht das Wachstum in der Beklei­dungs­branche insbe­sondere auf das Konto von innova­tiven Unter­nehmen wie Under Armour oder Victorias Secret. Im Bereich „Fast Food“ (+11%) reagieren viele Player mit ihren Angeboten auf die Nachfrage nach gesün­deren Produkten.

Emotionale Verbin­dungen stärken lokale Marken

Viele Marken bauen relevante Markt­an­teile zunächst im Heimat­markt mit einem tiefen Verständnis für die Bedürf­nisse der Konsu­menten aus. Durch optimierte Produkt­funk­tio­na­lität und verstärktes Marketing gewinnen viele Marken jedoch auch Markt­an­teile in anderen Regionen. Ein Beispiel: Der chine­sische Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­aus­rüster Huawei (Rang 50, +22%) übernahm zuletzt Markt­an­teile von Apple und Samsung. Während Huawei die Inter­na­tio­na­li­sierung immer besser meistert, mussten andere chine­sische Marken wie Alibaba und Baidu aufgrund der konjunk­tu­rellen Schwächen auf dem chine­si­schen Markt Wertver­luste hinnehmen.

Das Ranking als Abbild von Bestän­digkeit und Innova­ti­ons­kraft

Über die Hälfte der Marken (54) sind seit der Einführung des BrandZ™-Rankings in 2006 ohne Unter­bre­chung unter den Top 100 vertreten. Dies zeigt, dass starke Marken eine hohe Wertbe­stän­digkeit haben.

Das inter­na­tionale Marketing- und Markt­for­schungs­un­ter­nehmen Millward Brown veröf­fent­licht bereits zum elften Mal die inter­na­tionale Marken­wert­studie. In einer Kombi­nation von Finanz­kenn­zahlen und der Befragung von über drei Millionen Konsu­menten weltweit analy­siert die Studie die wertvollsten Marken der Welt. Der Gesamtwert der 100 wertvollsten Marken der Welt wächst um 3% und beläuft sich auf 3,4 Billionen USD.