Digitale Trends 2017

Kantar Millward Brown veröf­fent­licht heute die jährlich erschei­nenden Digital- und Medien­trends für 2017 und prognos­ti­ziert einige Trends hinsichtlich der Marken­führung im digitalen Umfeld. In den Fokus rückt dabei eine neue Zielgruppe: Die Generation Z – die sogenannten Post-Mille­nials oder Centen­nials. Geboren zwischen 1997 und 2011, vertreten sie derzeit 27% der Weltbe­völ­kerung, sind bescheiden, fleißig, sowie gemein­schafts- und werte­ori­en­tiert.

„Die Generation Z wird sich zu einer der wichtigsten Zielgruppen entwi­ckeln. Die Marken stehen dabei vor der Aufgabe, die Ziele und Ansprüche dieser Post-Mille­nials schnell zu verstehen, um entspre­chend auf die Bedürf­nisse und Erwar­tungen eingehen zu können. Das Marketing ist künftig gefordert, Werte wie Authen­ti­zität und Trans­parenz tiefer in der Markenwelt zu verankern und insbe­sondere in digitalen Kanälen stärker sichtbar zu machen“, so Dr. Bernd Büchner, Geschäfts­führer von Kantar Millward Brown in Deutschland, Öster­reich und der Schweiz. 

Insgesamt identi­fi­zierte Kantar Millward Brown sechs Trends für 2017:

Gen Z: Hohe Erwar­tungen, klare Werte 
Diese Generation wird Marken tiefere Einblicke in die eigene Welt abver­langen. Die Erwar­tungen werden erfüllt, indem beispiels­weise die eigene Geschichte offen­gelegt oder Details über die Produktion preis­geben werden.

Die neue Route der Consumer Journey

Der steigende Vernet­zungsgrad der Konsu­menten wird die Consumer Journey weiter verändern. Marketer stehen vor der Heraus­for­derung, den Weg der Verbraucher über verschiedene Touch­points hinweg bis zu einer Kaufent­scheidung konsistent zu begleiten. 

Content: Nützlich und unter­haltsam
Unter­nehmen werden die neuen Möglich­keiten, die insbe­sondere mobile Endgeräte bieten, dazu nutzen, den Konsu­menten Inhalte zu liefern, die sowohl nützlich als auch unter­haltsam sind. 

Program­matic Targeting mit Fokus auf Marken­af­fi­nität und Verhalten
Der aktuell ausge­prägte Fokus auf Nach-Kauf-Targeting wird 2017 schwächer werden. Denn die Marken verstehen zunehmend, dass die Methode für die Einfluss­nahme der Konsu­menten in der Phase der Entschei­dungs­findung weniger tauglich ist.

Online­werbung schlägt gegen Ad-Blocker zurück
Online­werbung ist verpönt. Das liegt nicht zuletzt an störenden Formaten wie Pop-Ups und Count­downs. Inhalt, Relevanz und Kontext der Werbung sowie niedrigere Re-Targeting-Frequenzen sind Einfluss­größen, um die Ausbreitung der Ad-Blocker zu reduzieren.

Zusam­men­spiel der Medien: Synergie ist mehr als die Summe der einzelnen Kanäle
Syner­gie­ef­fekte werden wichtiger als jeder einzelne Medien­kanal und als die Summe des Beitrags aller Kanäle zusammen. Die Botschaft der Marke muss auch an die jewei­ligen Kanäle angepasst werden, sollte aber medien­über­greifend ein einheit­liches Bild vermitteln. 

Die detail­lierten Predic­tions finden Sie hier: DOWNLOAD